Amazon Kindle (2019): Genau richtig!


Nachdem der Akku meines seit vielen Jahren genutzten Tolino so langsam den Geist aufgab, wollte ich einen neuen E-Reader kaufen. Wichtig war mir dabei vor allem eine aktive Hintergrundbeleuchtung. Als Prime-Kunde haben mich die Kindles immer interessiert, nur war mir der Paperwhite immer ein wenig zu teuer. Da kam der neue „normale“ Kindle gerade recht. Aber lest weiter!

Nicht scharf, aber angenehm

Das Display hat eine Diagonale von 6 Zoll und löst dabei mit niedrig anmutenden 800 x 600 Pixeln auf. Natürlich ist das alles andere als scharf und das sieht man beim genauen Hinsehen auch. Auf der anderen Seite war ich von meinem Tolino auch nichts Besseres gewöhnt. Mich hat die geringe Auflösung bisher jedenfalls nie gestört. Viel mehr bin ich einfach ein riesen Fan dieser E-Ink-Displaytechnologie. Das Bild ist dadurch extrem kontrastreich und jederzeit gut zu lesen. Dank der neuen Hintergrundbeleuchtung im Basismodell kann man nun auch ohne Problem im Bett oder dunklen Umgebungen lesen. Genau dieses Feature hat mir bisher immer gefehlt.

Aber auch abseits des Displays gefällt mir der Kindle sehr gut. Durch das Plastikgehäuse ist er schön leicht (172g). Dazu kommen die kompakten Maße (160 x 144 x 8 mm) und perfekt ist der kleine Reisebegleiter. Vorteilhaft ist die Plastik auch beim Abweisen von Fingerabdrücken. Ich habe schon lange kein Gerät mehr genutzt, dass beinahe immer richtig schön sauber aussieht. Auch wirkt der Reader richtig robust. Beim Kindle habe ich keine Angst vor Stürzen oder Schäden durch andere Objekte in der Tasche.

Amazon Ökosystem

Die Bedienung des Kindle ist recht simpel gelöst, auch wenn ich mich erst einmal an die neue Oberfläche gewöhnen musste. Dabei ist mir auch aufgefallen, dass das grundlegende Bedientempo nicht sehr hoch ist. Hin und weder genehmigt sich der Kindle ein kleine Pause. Wirklich performant ist der Kindle nicht. Muss er in meinen Augen aber auch gar nicht sein. Beim Lesen will ich entspannen und abschalten. Da darf das Öffnen eines Buches auch ein klein wenig länger dauern.

Apropos Bücher. Von den 4GB internen Speicher bleiben noch ca. 2,7  GB übrig. Damit habt ihr Platz für viele tausend eBooks. Diese können natürlich direkt über den Kindle und den Amazon Store bezogen werden. Aber auch das Importieren von externen Formaten (z.B. epub) lässt sich mit einem externen Tool (Calibre) ohne Probleme bewerkstelligen. So habe ich meine komplette Bibliothek vom Tolino problemlos auf den Kindle bekommen. Man ist also absolut gar nicht an Amazon gebunden.

Es bringt aber Vorteile mit sich, als Prime-Kunde einen Kindle zu nutzen. Denn so hat man „kostenlosen“ Zugang zu zahlreichen Büchern. Ähnlich wie bei Prime Video könnt ihr euch neue Bücher quasi ausleihen. Das Angebot ist dabei schön abwechslungs- und umfangreich. Sucht man nicht ein bestimmtes Buch, sondern einfach nur etwas Neues zum Lesen, muss man außer für das Prime-Abo kein Geld mehr ausgeben.

Und sonst so?

Dass man nun auch Bluetooth-Kopfhörer mit dem Kindle koppeln und damit Audible Hörbücher abspielen kann, interessiert mich nicht. Könnte den einen oder anderen sicherlich interessieren.

Die Akkulaufzeit ist wie bei anderen E-Readern sehr gut. In 3 Monaten habe ich meinen Kindle genau einmal aufgeladen. Man kann also viele, viele Stunden lesen. Geladen wird der Kindle via microUSB. Mich stört das nicht, aber es soll ja Menschen geben, die sich aufregen, wenn nicht alles USB-C ist.

Fazit

Ich habe für meinen Kindle ohne Werbeanzeigen gerade einmal 70 Euro bezahlt. Für diesen Preis kann ich den Reader ohne Einschränkungen weiterempfehlen. Standardmäßig liegt der Preis bei 90 Euro. Dann ist der Unterschied zum Paperwhite, der höher auflöst und dazu wasserdicht ist, gar nicht mehr so hoch. Mir war es den Aufpreis nicht wert, da ich nur eine einfache Lösung zum Lesen gesucht habe. Mit dem neuen Kindle habe ich sie gefunden.

Kommentare

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