In Zeiten, in denen Gaming immer teurer wird, seien es Hardware-Preise oder Spiele selbst, schaut man als alternder Gamer gerne auf die gute, alte Zeit zurück! Damals, als man noch gebückt auf einen kleinen, viel zu dunklen Bildschirm gestarrt hat und für viele, viele Stunden in Kanto oder Hyrule verloren gegangen ist. Retro-Gaming ist so stark wie nie zuvor. Emulatoren haben ihren Weg auf Smartphones gefunden. Auch auf meinem Steam Deck liegt mittlerweile meine gesamte ROM-Sammlung. Und trotzdem sind dedizierte Retro-Handhelds für mich der vermutlich beste Weg, um der Nostalgie freien Lauf zu lassen. Als Handhelds noch portabel waren Handhelds gibt es ja mittlerweile auch wie Sand am Meer. Ich habe mich bewusst für einen Anbernic RG34XX-SP entschieden. Grund Nummer Eins: der Formfaktor. Wie der Name verrät, orientiert sich das Gerät am Nintendo Advance SP. Die Dimensionen passen nicht zu hundert Prozent, aber es kommt verdammt nah dran. Und damit spielt der Anbernic seine erste große ...
Es gab da diesen Moment, diese eine Ingame-Begegnung, da wusste ich, Arc Raiders ist etwas ganz Besonderes. Ich lief mit vollen Taschen zum Extract und hörte in der Ferne Schüsse, ein klares „Someone, please help!“ und den eindeutigen Sound einen wütenden Rocketeers. Blitzschnell fanden sich drei weitere Spieler und das Biest fiel vom Himmel. Und der Gerettete? Der dachte sich doch wirklich, er könnte sich jetzt gegen seine Retter wenden und den Loot abstauben. Ein kurzer, intensiver Kampf später und er lag im Staub, entschuldigte sich, wurde wiederbelebt und die Truppe fuhr gemeinsam nach Hause. So viel spontane Kooperation, Feindseligkeit, Reue und Triumph, vor allem mit anderen Spielern, hatte ich in noch keinem anderen Spiel erlebt.