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Kindle Scribe (2024) – Fokus statt Funktionsvielfalt

Lang bin ich um ein eInk-Tablet herumgeschlichen. Schon seit vielen Jahren begleitet mich ein iPad Pro mit Pencil ins Büro. Trotz vieler Versuche, auch mit matten Display-Schutzfolien, konnte ich mich nie so recht mit dem Schreibgefühl anfreunden. Die vielen, vielen Testberichte und Videos, die ich zu den verschiedenen eInk-Geräten (z.B.: Remarkable oder Boox) gesehen habe, sprachen immer von „papierähnlichen“ Schreibgefühl. Und doch waren mir diese Gerätekategorie immer zu teuer. Während der letzten Black Week bin ich dann doch schwach geworden und habe mir ein Kindle Scribe (2024) gegönnt. Und was soll ich sagen? Ich bin trotz gewisser Einschränkungen (oder gerade deswegen) überzeugt. Schöner und schlanker Handschmeichler Schon mein erster Eindruck beim Auspacken des Scribe konnte überzeugen. Amazon liefert ein in meinen Augen super schickes und angenehm schlankes Gerät. Auch wenn ich es für den Transport in der Schutzhülle habe (zu dieser später mehr), nehme ich den Scribe einfa...
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Brotato: Wenn Aliens den Acker stürmen

Mein 2025er Steam-Rückblick hat bestätigt, was ich insgeheim schon wusste. Mein meistgespieltes Spiel war nicht etwa ein episches Abenteuer in einer Fantasy-Welt oder ein kniffliges Metroidvania. Die meiste Spielzeit habe ich dieses Jahr in der Pelle einer Kartoffel verbracht. Kleine Knolle, großes Geballer Brotato ist ganz einfach beschrieben ein Bullet Heaven Roguelike. So steuert ihr das Spiel grundlegend nur mit dem linken Stick, lauft mit der Kartoffel über den Acker, während sie selbstständig die Horden von Aliens angreift. Das Prinzip ist aus anderen Spielen wie Vampire Survivors bekannt. Für mich ist Brotato das perfekte Feierabend-Spiel. In kurzen und knackigen Runden, die spätestens nach einer halben Stunde vorbei sind, kämpft ihr gegen unzählige Gegner und verbessert eure Kartoffel. Einzelne Runden dauern kaum länger als eine Minute. In dieser Zeit müsst den Alien-Ansturm überleben und sammelt nebenbei Währung für Upgrades ein, die ihr zwischen den Runden zufallsbasiert ...

Streets of Rage 4: Schön, aber angestaubt

Nachdem ich mit Absolum eine der größten Überraschungen des Jahres erlebt hatte, wollte ich unbedingt sehen, wo die Reise dieses Entwicklerteams ihren Ursprung nahm. Also habe ich mir Streets of Rage 4 vorgenommen. Ein Spiel, das viele der Stärken von Absolum bereits erkennen lässt, vor allem in Stil, Präsentation und Energie. Doch spielerisch merkt man schnell, dass hier noch ein früherer Schritt in ihrer Entwicklung steht: charmant, gut gemacht, aber eben auch ein bisschen angestaubt. Peitschen-Ladies und Muskel-Cops Das fängt für mich schon bei der Story an, von der bei mir absolut gar nichts hängengeblieben ist. Man fängt einfach an sich durch irgendwelche Gassen zu prügeln, landet irgendwann in einer Polizeistation, auf einem Schiff oder einer alten Burg. Überall warten ausgefallen designte Gegner, es gibt kurze, völlig überdrehte Dialoge und dann ist es nach wenigen Stunden auch schon wieder vorbei. Absolum hat auch keine ausschweifende Geschichte erzählt, konnte aber mit ein...

Absolum: Nur noch eine Runde…

Und da sind wir wieder. Schon wieder ein 2D Action Game. Schon wieder wunderschöne, handgemalte Kulissen und fantastische Animationen. Schon wieder ein Spiel, von dem ich bis vor Kurzem noch nie etwas gehört habe. Schon wieder ein Spiel, dass mich an das Steam Deck gefesselt hat. Wie passend also, dass das letzte Spiel, das ich hier getestet habe vom „Schwesterstudio“ entwickelt wurde. Und umso passender ist da sogar das Genre. Denn Absolum ist ein Roguelite mit Beat’em Up Gameplay. Damit willkommen in der scheinbar endlosen Schleife und meinem Testbericht zu Absolum. Stürze den bösen Herrscher Nachdem eine Katastrophe, herbeigeführt durch die Magier, das Land Talamh in Trümmer gelegt hat, werden diese vom bösen Sonnenkönig Azra versklavt und das gesamte Land unterjocht. Ihr spielt als ein von vier Figuren einer Rebellen-Truppe, die sich dem König entgegenstellen. Ihr sollt Azra töten und die Magier befreien. Die Erzählung ist Absolum ist herkömmliche Fantasy-Kost und in ihrer Ausg...

Shinobi - Art of Vengeance: Ninjas, der Sensenmann und ganz viel Schnetzelspaß

Von der Shinobi-Reihe habe ich bisher noch nie gehört. Deswegen ist auch das Release von Shinobi – Art of Vengeance, der wohl lang erwarteten Neuauflage der Serie, komplett an mir vorbeigegangen. Auf das Spiel bin ich erst durch überschwänglich gute Reviews gestoßen und weil ich sowieso gerade auf der Suche nach etwas Neuem war, habe ich einfach mal zugeschlagen. Nach ca. 12 Stunden habe ich jetzt den Abspann gesehen und kann den Reviews, die mich zum Kauf bewegt haben, nur vollumfänglich zustimmen. Das neue Shinobi ist fantastischer und extrem kurzweiliger Oldschool Spaß. Von Super-Soldaten und dem Sensenmann Erzählerisch ist Shinobi einerseits völlig drüber und trotzdem sehr reduziert. Unser Protagonis Joe Musashi lebt zu Beginn friedlich in seinem Dorf mit seiner schwangeren Frau. Doch der Frieden wird schnell durch die militärische Gruppierung ENE Corp. gestört. Angeführt vom machtbesessenen Lord Ruse, der die gesamte Welt unterjochen will (was auch sonst…), wird das Dorf zerstört ...

Clair Obscur – Expedition 33: Ein meisterhaftes Kunstwerk

Da seht man mal wieder wie wichtig auch heute noch gute Kritiken und überschwängliche Mundpropaganda sind. Clair Obscur – Expedition 33 war mir bis vor wenigen Wochen noch gänzlich unbekannt. Auf einmal ploppten überall überaus positive Kritiken aus dem scheinbaren Nichts. Alle riefen von den Dächern, Clair Obscur sei jetzt schon das Spiel des Jahres und schlicht und ergreifend ein Meisterwerk. Diesem Hype konnte ich mich nicht entziehen. Und machen wir es kurz, sie haben alle Recht!

Hyper Light Drifter: Fragezeichen in den Pixel-Ruinen

Im letzten Beitrag habe ich noch über die Plattform geschrieben, heute möchte ich über das erste Spiel, dass ich auf dem Steam Deck beendet habe, berichten. Die Rede ist, wie im Titel bereits erwähnt, von Hyper Light Drifer, einem Indie-Hit, der schon lange auf meiner Warteliste stand. Mit dem Steam Deck in der Hand habe ich nun endlich zugeschlagen. Nach etwas über 6 Stunden Spielzeit habe ich zwar immer noch keine Ahnung, was mir das Spiel eigentlich erzählen wollte und trotzdem hat es fasziniert. Fangen wir an!